Sprachtherapie/Logopädie für Kinder und Jugendliche

In der Sprachtherapie für Kinder und Jugendliche unterstützen wir Sie und Ihre Kinder von 2-17 Jahren darin, ihre Sprach-, Sprech-,oder Stimmprobleme zu beheben und auszubauen.
Was könnte das sein?

  • Hat Ihr Kind Probleme in der Aussprache, dem Wortschatz und oder der Grammatik?
  • Liegt der Sprechbeginn weit hinter den der anderen gleichaltrigen Kinder zurück (nach 18 Monaten)? Dann spricht man von einer Sprachentwicklungsstörung oder den Late-Talkern, Late-Bloomer. In der Sprachtherapie erarbeiten wir mit Ihrem Kind auf spielerischer Weise einen altersgemäßen Sprachstand. Dabei steht für uns die Sprechfreude in einer angenehmen Lernumgebung im Vordergrund.
  • Wächst Ihr Kind zweisprachig oder mehrsprachig (Bilingualität) auf und hat im Gegensatz zu den Geschwistern, Probleme in die deutsche Sprache zu kommen?
    Dann erarbeiten wir mit Ihrem Kind und Ihnen einen Wortschatzkatalog wie den Aufbau der Grammatik. Dabei ist es uns wichtig, mit Ihnen gemeinsam Ideen zu entwickeln wie Sie die muttersprachlichen Fähigkeiten Ihres Kindes ausbauen können.
  • Hat Ihr Kind plötzlich nach einer reibungslosen Sprachentwicklung Angst in bestimmten Situationen oder mit bestimmten Personen zu sprechen (Sprechangst in bestimmten Situationen = Mutismus )? Nach einer genauen Anamnese mit den Fragebögen aus der Kooperativen Mutismustherapie (KOMUT) und in Zusammenarbeit mit Ihnen, dem Fachpersonal aus der Kita und der Schule wie weiteren engen Bezugspersonen erarbeiten wir mit dem Kind sprechhemmende Situationen aufzulösen. Die Sprachtherapie findet auch hier je nach Alter in einem spielerischen Kontext statt und es geht in erster Linie darum, einen angstfreien Raum zu gestalten.
  • Haben Sie den Eindruck, dass Ihr Kind lange braucht, um Dinge zu verstehen oder zu verarbeiten? Ist Ihr Kind sehr geräuschempfindlich und dadurch schnell müde oder hat der HNO-Arzt* eine Auditive Verarbeitungs-und Wahrnehmungsschwäche (AVWS) festgestellt?
    Dann können wir mit gezielt eingesetzten Übungen daran arbeiten, die AVWS zu verringern oder zu beheben.
  • Befindet sich Ihr Kind in einer kieferorthopädischen Behandlungen und der Arzt* hat eine Myofunktionsstörung festgestellt? Ihr Kind bewegt die Zunge beim Schlucken und eventuell beim Sprechen der S-Laute nicht korrekt, schiebt die Zunge gegen oder durch die Zahnreihen?
    In den sprachtherapeutische Sitzungen werden wir ein Funktionsübungsprogramm mit Ihrem Kind erarbeiten, das auch in den Alltag umgesetzt werden kann. So kann erreicht werden, dass sich die Zunge beim Schlucken und Sprechen richtig bewegt und die KFO-Behandlung Erfolg haben wird.
  • Die Sprachentwicklung ist bei Ihrem Kind noch nicht ganz abgeschlossen (ca. 2-3,5 Jahren) und es beginnt plötzlich, Wörter, Silben oder Einzelbuchstaben zu wiederholen oder es bleibt mitten im Wort stecken?
    Dann könnte ein Entwicklungsstottern vorliegen. Wir beraten Sie gerne zum Umgang mit dem Entwicklungsstottern, denn dieser ist unter anderem entscheidend dafür, ob sich daraus das Stottern entwickelte. Je nach dem Alter Ihres Kindes arbeiten wir mit ihm an einer stressfreien und symptomfreien bzw. symptomreduzierten Sprechweise.
    In dem Bereich der Redeflussproblematik gibt es Diagnosen wie chronisches Stottern oder Poltern. Bei Interesse geben wir gerne dazu weitere Informationen zum jeweiligen Erscheinungsbild und den Abgrenzungen.
  • Hört sich die Stimme Ihres Kindes heiser oder verhaucht an? Klingt sie als sei Ihr Kind immer erkältet? Liegen eventuell Schreiknötchen vor? Der Arzt* hat Ihrem Kind eine Stimmtherapie verordnet?
    Bei einer kindlichen Stimmproblematik erarbeiten wir mit Ihrem Kind eine leichtere und entspanntere Sprechweise mit entsprechenden Atem-,und Entspannungsspielen. In begleitenden Elterngesprächen werden die Situationen, die evtl. eine ungünstige Sprechweise unterstützen herausgearbeitet und gemeinsam wird nach Lösungen gesucht, wie Ihr Kind spannungsfreier sprechen kann.


Wie gehen wir vor:

  • In einem Erstgespräch werden die Zielvorstellungen und Wünsche, Therapieerwartungen formuliert. Das Anamnesegespräch gibt einen Überblick zur Entwicklung und Entstehung des Problems.
  • Der daraus entwickelte Therapieplan wird transparent gemacht und immer wieder im Laufe der Therapie aktualisiert.
  • Die Therapie findet in der Regel 1-2 x wöchentlich in einer Einzelsituation statt.
  • Die elterliche Mitarbeit ist je nach Diagnose und Alter des Kindes intensiv und unbedingt erforderlich. Diese ist maßgeblich an dem Erfolg der Therapie beteiligt.
  • Ein Austausch mit anderen Disziplinen wie Ergotherapie, Physiotherapie, Kindergarten und Schule und natürlich dem behandelnden Arzt* ist bei bestimmten Therapien erforderlich.
    Im Spiel zeigt das Kind seine Neugier, die Lernbereitschaft und vor allem Motivation, Neues zu entdecken. Das Kind macht sich im Spiel seine Umwelt zu eigen. Je jünger das Kind desto mehr werden die Ziele in spielerische Sequenzen umgesetzt.
  • Uns ist es wichtig, dass wir den Raum und unsere fachlichen Kompetenzen zur Verfügung stellen, damit Ihr Kind seine sprachlichen Fähigkeiten ausbauen und stabilisieren kann und seine Sprechfreude geweckt und erhöht wird.

Die ärztliche Verordnung für Sprachtherapie wird in der Regel von allen Krankenkassen bezahlt.